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gut zu wissen &
FAQs

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  • Wie viel kostet Psychotherapie?
    1 Einheit á 50 min: 100€ Doppeleinheit á 90 min: 150€ mit allen Krankenkassen verrechenbar Sozialtarife sind in Einzelfällen möglich, begrenztes Kontingent und nur nach Absprache
  • Wie funktioniert das mit der Krankenkasse?
    Eine Teilfundierung durch die Krankenkassen ist dann möglich, wenn eine "krankheitswertige Störung" und damit eine ICD-Diagnose vorliegt. Die Diagnose kann von mir, klinischen Psychologinnen oder Ärztinnen gestellt werden. Wie viel die jeweilige Krankenkasse beisteuert ist unterschiedlich. Private Krankenkassen und Zusatzversicherungen unterstützen häufig mit einem jährlichen Gesamtbetrag. Die Rückvergütung erhält man, indem man die von mir gestellte Honorarnote mit dem Zahlungsbeleg bei der jeweiligen Krankenkasse einreicht.
  • Brauche ich eine Überweisung vom Hausarzt?
    Nein, das ist nicht notwendig.
  • Absageregelung und wenn ich mal nicht kann?
    Ein vereinbarter Termin ist nur für dich reserviert. Sollte es einmal nicht möglich sein zu kommen, bitte ich darum mindestens 24h davor abzusagen. Danach muss der Termin in Rechnung gestellt werden. Mehr dazu
  • Wann ist Psychotherapie sinnvoll?
    Eine gute und ebenso schwierige Frage - auf die es keine Antwort gibt. Wenn man bei sich 41°C Fieber misst ist das ein guter Indikator, dass man krank ist und einen Arzt aufsuchen sollten. Für seelisches Leid gibt es keinen Fieberthermometer, der eindeutig anzeigt ob und wie schwer krank man ist und ob man Hilfe benötigt. Aber: Sobald man sich mit dieser Frage beschäftigt, scheint es ein Thema zu geben, dass bewegt. Irgendetwas scheint nicht so funktionieren wie es sollte. Um Psychotherapie in Anspruch zu nehmen kann, aber muss keine psychische Erkrankung vorliegen. ​ Psychotherapie kann unterstützen - eigene Antworten auf Probleme zu finden - das eigene Denken, Handeln und Fühlen besser zu verstehen - dysfuntionale Handlungsmuster zu erkennen und zu verändern ​ Wichtige Voraussetzung für eine Psychotherapie ist der Wunsch etwas verändern zu wollen und eine grundsätzliche Bereitschaft, sich mit den eigenen Gefühlen und Erleben zu beschäftigen.
  • Kann ich dir vertrauen?
    Ob du mir vertraust, entscheidest schlussendlich nur du. Ich unterliege der psychotherapeutischen Verschwiegenheit. Damit bleibt alles was in meiner Praxis gesprochen wird auch in meiner Praxis. Ebenso bleibt es auch geheim wer mich besucht. mehr dazu
  • Wie läuft so eine Psychotherapie ab? Wie häufig und wie lange geht das?
    Im Erstgespräch hat man die Möglichkeit mich und meine Arbeitsweise kennenzulernen. Danach wird entschieden wie man weitermacht. Je nach Fall werden die Intervalle individuell angepasst. Manchmal braucht es nur eine Einheit um einen Unterschied zu machen (siehe Fokustermine), manchmal ist ein prozessorientiertes Arbeiten sinnvoller. Schlussendlich entscheiden die KlientInnen darüber wie oft und wie lange sie kommen wollen. Ich halte es so: So kurz wie möglich, so oft wie nötig.
  • Wie soll mir Reden in meiner Situation helfen?
    Psychotherapie arbeitet mit verschiedensten Methoden und Interventionen, die allesamt das Ziel haben eine Veränderung in der Perspektive zu erzeugen. Dinge anders zu sehen, seine Haltung zu ändern oder neue Möglichkeiten zu erkennen schaffen die Grundlage dafür gewünschte Veränderungen im Alltag umzusetzen.
  • Ich habe Psychotherapie schon mal ausprobiert und das hat nichts geholfen.
    Forschung zeigt, dass es die Beziehung zwischen KlientInnen und TherapeutInnen ist, die eine der wichtigsten Prädiktoren für die Erfolg einer Therapie ausmacht. Deshalb ist das Erstgespräch bei mir kostengünstiger. Es soll KlientInnen die Möglichkeit geben mich und meine Arbeitsweise kennen zu lernen und dann zu entscheiden ob sie weiter mit mir arbeiten wollen.
  • Geht das auch Online?
    Ja, auch Online-Termine sind möglich. Manchmal ist es aus zeitlichen, logistischen oder gesundheitlichen Gründen nicht möglich zu mir in die Praxis zu kommen. Dann sind Online-Termine eine gute Alternative. Alles was notwendig ist, ist eine stabile Internetverbindung und ein ruhiger Ort.
  • Wie funktioniert Paartherapie? Wie läuft das ab?
    Die Frage ist "Wer ist mein Klient?" In der Paartherapie ist mein Klient eure Beziehung. Es soll hier kein Schuldiger gefunden, jemand verändert werden oder geurteilt werden wer denn jetzt nun richtig oder falsch lag. Vielmehr analysiere ich mit euch, welche Beziehung ihr gerne miteinander hättet und beleuchte welche Muster und Dynamiken dies erschweren bzw. fördern. Es soll ein Raum sein, in dem ihr nicht gegeneinander, sondern miteinander redet und eine Lösung für eure Beziehung findet, die für euch passt.
  • Was wenn mein/e PartnerIn nicht will?
    Man kann niemand zur Paartherapie zwingen. Paartherapie erfordert Mut, weil man sich als Paar von seiner verletzlichsten Seite zeigt. Da ist es ganz normal skeptisch zu sein. Darüber zu streiten ob man in einer Paartherapie geht, kann in Folge ein weiterer Krisenherd in der Beziehung werden. Manchmal ist es ausreichend für ein Paar, wenn einer den anderen, ihm/ihr zu liebe begleitet: "Ich sehe keinen Sinn darin, aber dir zu Liebe komm ich mit." Manchmal ist es ausreichend zu sagen: "Du siehst möglicherweise keinen Sinn darin, aber ich brauche es für mich. Damit es mir besser geht. Es besteht kein Anspruch an dich mitzuarbeiten." Manchmal gibt es aber sehr gute Gründe nicht kommen zu wollen und das ist dann auch zu respektieren. In so einem Fall kann eine Einzeltherapie gewinnbringend sein. Man kann die andere Person nicht ändern, aber man sich selber in die Richtung ändern die man gerne hätte - und das sind immerhin schon 50% der Beziehung.
  • Macht man Paartherapie nicht erst kurz vor der Trennung? Soweit sind wir nicht.
    Paartherapie kann zu jederzeit der Beziehung gewinnbringend sein. Auch gefestigte Paare, die keinen Trennungswunsch haben, können durch schwere Krisen gehen und benötigen Unterstützung beim Navigieren durch schwere Zeiten. Eine gute Empfehlung ist, dass man kleine Feuer leichter ausmachen kann als Waldbrände.
  • Wie läuft eine Familientherapie ab? Wer darf da kommen?
    Jeder der zur Lösung der Situation beitragen kann, ist eingeladen zu kommen. Das können Eltern, (erwachsene) Kinder, Geschwister, Großeltern, usw... sein. Jeder hat seine eigene Sicht warum die aktuelle Situation so ist wie sie ist. Hier könnt ihr euch eure Sichtweisen erklären und gemeinsam erarbeiten, wie ihr gern in Zukunft Familie leben wollt. Es geht dabei nicht darum mit dem Finger zu zeigen und einen Schuldigen zu suchen. Vielmehr soll erarbeitet werden, welche Sichtweisen voneinander und welche Handlungsweisen zueinander es braucht damit der Familienalltag erlebt werden kann, den ihr gerne hättet.
  • Mein Partner hat die psychiatrische Diagnose - Warum soll ich da mit?
    In einer Einzeltherapie kann man sich mit einer psychiatrischen Erkrankung auseinandersetzen. Familientherapie gibt den Angehörigen die Möglichkeit zu besprechen wie das Familienleben für alle möglichst passend organisiert werden soll. Wie kann man eine Familie sein, ohne dass die Diagnose immer im Vordergrund steht? Kann der/die "gesunde" PartnerIn auch einmal schwach und hilfsbedürftig sein? Ist es möglich neben der Diagnose auch noch die anderen Seiten der Person zu sehen?
  • Kostet es mehr wenn mehr Leute kommen?
    Nein. Der Preis pro Einheit bleibt gleich, egal ob man alleine, zu zweit oder zu dritt kommt.
  • Welche Themen werden hier behandelt?
    Zum Thema kann alles werden was dich beschäftigt. Die Idee des Fokustermins ist, ein klar abgegrenztes Thema innerhalb einer Einheit zu bearbeiten. Das können Fragen sein wie "Soll ich mich trennen?", "Soll ich meinen Job wechseln?" oder "Meine Kollegin nervt mich - wie kann ich mit dieser Situation umgehen?" uvm.
  • Wenn der eine Termin vorbei ist, kann ich ein weiteres mal kommen?
    Natürlich. Wenn du das Gefühl hast, es ist noch etwas offen, kann gern ein Folgetermin vereinbart werden.
  • Wie lange dauert ein Fokustermin?
    Um bestmöglich wirksam zu arbeiten dauert ein Fokustermin bei neuen KlientInnen und neuen Themen 90 min.
  • Wo ist der Unterschied zur "normalen" Therapie?
    Auch Einzelsitzungen sind Psychotherapie. Der Unterschied liegt im prozesshaften Arbeiten. Häufige Besuche ermöglichen den Einstieg in einen Prozess, in dem man Themen umfassender bespricht, sich ansieht wie sich die Themen im Laufe der Zeit verändern, Lösungsverhalten begleitet uvm . Bei einem Fokustermin hat man eine bestimmte Frage bei der man Unterstützung sucht, ohne auf viel Hintergrundinformation einzugehen. Dies kann in manchen Fällen absolut ausreichend sein.
  • Woher weiß ich was besser passt? Fokustermin oder doch mehrere Termine?
    Pauschal lässt sich das leider nicht beantworten. Ein Fokustermin kann beispielsweise dann sinnvoll sein, wenn eigentlich alle Lebensbereiche (Arbeit, Freunde, Familie,...) passen und es gibt nur eine Frage, bei der man nicht weiterkommt. Beispielsweise: Kind oder Karriere? Ich will ein Kind und habe gleichzeitig Angst davor alles aufzugeben. Was kann ich tun? - Dies ist eine klare Frage, die man in einer Einheit besprechen kann. Sollte danach noch etwas offen sein, kann man eine Folgetermin vereinbaren. Ein psychotherapeutischer Prozess macht bei umfassenderen Themen sinn. Wenn bereits eine psychiatrische Diagnose vorliegt oder vermutet wird. Wenn der problematische Zustand bereits länger besteht oder mehrere Lebensbereiche einnimmt. Wenn ein Muster sich immer wieder wiederholt - dann macht es Sinn, sich dem Thema umfassender zu widmen.
  • Sind Fokustermine Einzelsitzungen oder geht das auch als Paar?
    Fokustermine sind auch im Paarsetting möglich. Manchmal braucht es nicht viel um eine Beziehungsblockade zu überwinden. Wenn grundsätzlich die Beziehung für euch so passt wie sie ist, aber es gibt beispielsweise immer wieder denselben Streitpunkt oder es gab ein Ereignis das euch aus der Bahn geworfen hat, dann kann man das innerhalb einer Sitzung bearbeiten.
  • Wie wird Supervision abgerechnet?
    Eine Supervisionseinheit dauert 45 min und kostet 100€.
  • Wie läuft das ab?
    Supervision kann im Einzel stattfinden oder in der Gruppe. Themen reichen von der Situation am Arbeitsplatz, über KlientInnenfälle, Mitarbeiterkonflikte uvm.
  • Kommst du auch zu uns?
    Ja, bei größeren Gruppen oder wenn es logistisch am einfachsten ist, komme ich auch gern zu euch. Voraussetzung ist ein ruhiger Raum.
  • Kann ich mir das als Supervisionseinheiten für meine Ausbildung anrechnen lassen?
    Verschiedene Ausbildungseinrichtungen haben unterschiedliche Auflagen. Dafür bitte beim Ausbildungsinstitut nachfragen ob "eingetragene PsychotherapeutInnen" ausreichen.
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