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Familientherapie

Familientherapie

Mein Ziel ist es einen sicheren Ort zu gestalten in dem ihr miteinander Dinge ansprechen könnt, die zwar immer im Raum stehen aber nicht ausgesprochen werden. Ich stelle einen Rahmen her, damit ihr gemeinsam die passenden Lösungen für eure Familie finden könnt. Es geht nicht darum den Schuldigen zu finden, sondern gemeinsam neue Wege zu finden wie man miteinander umgehen kann, damit das Leben miteinander wieder passt.

Familientherapie- Was ist das? 

Familien sind ein Ort der ständigen Veränderung: Paare werden Eltern, Kinder werden groß und ziehen aus, Eltern trennen sich und neue Partner ziehen ein, Familienmitglieder werden krank oder sterben,... 

Die Mitglieder der müssen mit den Herausforderungen dieser ständigen Veränderungen umgehen. Familientherapie soll euch helfen wie ihr durch Krisen und schwierige Zeiten  zu manövrieren. Dabei geht es nicht um nur um eine Person, sondern um das Zusammenspiel aller Personen. 

Kurz: Die Qualität unserer Beziehungen prägt die Qualität unseres Lebens - und manches lässt sich gemeinsam leichter verändern als alleine. 

Jeder der zur Lösung der Situation beitragen kann, ist eingeladen zu kommen. Das können Eltern, (erwachsene) Kinder, Geschwister, Großeltern, usw... sein. Das Setting kann variieren - einmal kommen alle, kommen nur die Eltern um über die Paardynamik zu reden, mal kommt nur die Mutter um ein Belastungserleben zu besprechen,...

Jeder hat seine eigene Sicht warum die aktuelle Situation so ist wie sie ist. Hier könnt ihr euch eure Sichtweisen erklären und gemeinsam erarbeiten, wie ihr gern in Zukunft Familie leben wollt. Es geht dabei nicht darum mit dem Finger zu zeigen und einen Schuldigen zu suchen. Vielmehr soll erarbeitet werden, welche Sichtweisen voneinander und welche Handlungsweisen zueinander es braucht damit der Familienalltag erlebt werden kann, den ihr gerne hättet. 

Kurz: In der Familientherapie ist mein Klient euer Familiengefüge. Alles was dazu beiträgt, dass es besser wird, kann besprochen werden und alle die zur Lösungen betragen sind eingeladen zu kommen. 

Wie läuft Familientherapie ab? 
Wer darf da kommen?

Wie läuft Psychotherapie ab? 
Wie lange dauert das? 

Im Erstgespräch hat man die Möglichkeit mich und meine Arbeitsweise kennenzulernen. Danach wird entschieden wie man weitermacht.

Je nach Fall werden die Intervalle individuell angepasst. Manchmal braucht es nur eine Einheit um einen Unterschied zu machen (siehe Fokustermine), manchmal ist ein prozessorientiertes Arbeiten sinnvoller. Schlussendlich entscheiden die KlientInnen darüber wie oft und wie lange sie kommen wollen.

 

Kurz: So kurz wie möglich, so oft wie nötig.

Kurz: Themen in der Familientherapie sind so vielfältig wie die Familien die mich besuchen

  • täglicher Streit und Konflikt zermürbt alle

Wir hängen in einem Muster fest, das uns fertig macht und wissen nicht wie wir da rauskommen

  • Scheidung, Trennung, Patchwork

Sich Trennen und eine Familie bleiben​

​​

  • eine psychiatrische Diagnose eines Familienmitgliedes

zB: Magersucht, Depression, Sucht, Suizidversuche,... Wie können wir als Familie unterstützen und eine Familie bleiben? Alles dreht sich nur noch um die Diagnose - wo bleiben wir? 

  • Erben, Haus- und Hofübergabe

Wir teilen wir etwas auf, ohne uns zu zerstreiten? Seit es ums Erben geht, streiten wir nur noch.

  • Leben in Mehrgenerationshäusern und auf Bauernhöfen

Generationskonflikte & Wertekonflikte; Wir leben bestenfalls aneinander vorbei - nicht miteinander; Grenzen werden ständig ignoriert; Wo ist mein Platz in diesem Haus?

... und vieles mehr ...

Was sind Themen in der  Familientherapie ?

Ich würd ja gern - aber nicht alle in der Familie wollen mitkommen

Man kann niemand zur Psychotherapie zwingen. Familientherapie erfordert Mut, weil man sich von einer verletzlichen Seite zeigt. Man kann nicht weiter im alten Muster hart die eigene Position zementieren sondern wird eingeladen sich mit dem Rest der Familie zu verändern. Das kann Angst machen, da das Neue noch nicht bekannt ist. Da ist es ganz normal skeptisch zu sein.

Manchmal reicht es die Möglichkeit zu eröffnen: "Du siehst möglicherweise keinen Sinn darin, aber wir brauche es für uns, damit es uns besser geht. Es besteht kein Anspruch an dich mitzuarbeiten."

Manchmal reicht es zu sagen: "Wir gehen hin weil wir etwas verändern wollen. Weil wir es so wie es jetzt ist, nicht mehr ertragen. Wenn du mitkommst kannst du auch mitreden wie diese Veränderung ausschauen kann."

 

Manchmal gibt es aber sehr gute Gründe nicht kommen zu wollen und das ist dann auch zu respektieren. In so einem Fall kann eine Einzeltherapie gewinnbringend sein. Man kann andere Person nicht ändern, aber man sich selber in die Richtung ändern die man gerne hätte - und das sind immerhin schon 50% der Beziehung.

In einer Einzeltherapie kann man sich mit einer psychiatrischen Erkrankung auseinandersetzen. Familientherapie gibt den Angehörigen die Möglichkeit zu besprechen wie das Familienleben für alle möglichst passend organisiert werden soll. Die Idee ist hier weniger, dass das Kind in der Therapie "repariert" werden soll und sobald es "gesund" ist, das Familiengefüge wieder passt, sondern, dass alle Familienmitglieder zu jeder Zeit aktiv an einem neuen Familienklima beteiligt sind. Dabei kann es sein, dass das Kind für einige Sitzungen alleine kommt, danach die Eltern mit dem Kind oder auch nur das Geschwisterkind einmal vorbeischaut. 

Wie kann man eine Familie sein, ohne dass die Diagnose immer im Vordergrund steht? Können Geschwisterkinder auch einmal schwach und hilfsbedürftig sein? Ist es möglich neben der Diagnose auch noch die anderen Seiten des Kindes zu sehen? Wie wirkt sich die Diagnose auf die Partnerschaft der Eltern aus? 

Kurz: In der Familientherapie haben alle einen Platz mit ihren Bedürfnissen gehört zu werden.

Unser Kind hat eine psychiatrische Diagnose. Warum sollen wir da mit?

Kostet es mehr wenn mehr Leute kommen?

Nein. Der Preis pro Einheit bleibt gleich, egal ob man alleine, zu zweit oder zu dritt (oder mehr) kommt.

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